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Astronomie

Um Himmelskörper zu beobachten bedarf es zunächst keiner besonderer Hilfsmittel. Als Orientierungshilfe genügt für den Anfang eine Himmelskarte, wie sie überall im Handel erhältlich ist. Hat man eine gewisse Grundkenntnis erworben, empfiehlt es sich, auf genauere Informationen im Internet zuzugreifen, und damit die Kenntnisse zu vertiefen. Es gibt zahlreiche kostenlose Astro-Programme, die bereits wichtige Informationen liefern.


Aus dem breiten Spektrum von freeware oder shareware kann der astronomieinteressierte Anfänger Programme wählen, die ihn kontinuierlich in das weite Feld der Himmelsbeobachtung begleiten. Mit fortschreitenden Kenntnissen bezüglich der Gestirne stellt sich dann auch recht bald die Frage nach einem Linsenteleskop, um die theoretischen Kenntnisse durch genauere Beobachtungen zu ergänzen.


Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird das erste Teleskop in recht kurzer Zeit nicht den individuellen Ansprüchen genügen. Das liegt aber nicht unbedingt an der Qualität des gekauften Linsenteleskops. Vielmehr ist die Auswahl so gross, dass man einfach keinen richtigen Treffer beim ersten Mal haben kann. Daher sollte das erste Teleskop ein möglichst preiswertes Modell sein. Im Segment der Low-Cost-Teleskope bieten sich relativ einfache Modelle an, meist aus chinesischer Produktion, qualitativ oft grenzwertig, aber mit um die 100 Euro für ein kleines Taschengeld zu finden.

Beispiel für ein kleines preiswertes Linsenteleskop

Brennweite 900 mm, Objektivdurchmesser 60 mm, 5x24 Sucher, Okulare, Barlow-Linse, Entzerrlinse, 675-fache Vergrösserung und Stativ

Wem diese 100 Euro zu teuer sind, dem sei geraten, sich auf den theoretischen Teil der Astronomie zu beschränken. Gute Teleskope verschlingen Tausende, und der Drang nach Perfektion fordert ein enormes Budget.
Nur wer sich behutsam an das Thema herantastet, kann Fehlinvestitionen weitgehend vermeiden.
Viele qualitativ hochwertige Teleskope fristen ein unwürdiges Dasein im Schrank oder gar auf dem Dachboden, weil im Laufe der Jahre das Interesse nachliess oder schlicht keine Zeit mehr für dieses Hobby erübrigt werden konnte.

Schritt für Schritt zur Astronomie, ist der sicherste Weg, Frust zu vermeiden.
Also empfiehlt sich zuerst die trockene Theorie, die kostet nichts. Dann sollte der Einstieg über preiswerte Accessoires folgen.

Erst mit ausreichender Sachkenntnis lässt sich dann auch beurteilen, welches Teleskop das richtige sein wird.
Recht bald wird bei jedem Astronomiefreund auch das Interesse an der Astro-Fotografie erwachen. Das ist dann nochmal ein ganz anders Thema. Sich hierfür technisch zu rüsten, geht dann so richtig ins Geld.

Der Begriff Teleskope wird auch im bereich der Fördertechnik verwendet. Hier vesteht man darunter längenvariable Förderzeuge wie Hubmasten oder Schwerlast-Teleskope, die aus mehreren ineinanderschiebbaren Elementen bestehen.
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(Fernrohre und Spiegelteleskope)
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