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Numismatik und Astronomie

Auf vielen antiken Münzen sind Darstellungen von Planeten, deren Positionen, von Göttern und deren Zuordnung zu bestimmten Himmelskörpern zu finden.
Häufig dargestellt ist beispielsweise der Sonnengott, wie auf den Münzen von Rhodos als Helios mit strahlenförmigem Haar in Form der Strahlenkrone. In der Kaiserzeit der Römer war es das Symbol
Sol invictus.
Kaiserliche Büsten wurden zu dieser Zeit auch bevorzugt mit Strahlenkronen dargestellt, während die Büsten-Darstellung weiblicher Mitglieder der Kaiserfamilie in Verbindung mit der Mondsichel, der Lunula gesetzt wurden.





Der Stern Sirius aus dem Sternbild des Hundes findet sich in Form eines Hundekopfes auf ägyptischen Münzen. Er kündigte die Nilschwemme an und nahm von daher eine wichtige Position in dieser Kultur ein.
Auf römischen Denaren findet man das Zwillingsgötterpaar Castor und Pollux, dargestellt mit Sternenhut.

Auch in der Renaissance war die Darstellung der Planeten ein gängiges Motiv auf Münzen und Medaillen.

Die Sammel-Leidenschaft für Münzen aller Art erstreckt sich auch in den Bereich der Wertanlagen. Hierzu gibt es für den ambitionierten Münzfreund sorgsam gefertigte Sammlerkassetten, die in Einzelfall sogar auf die individuelle Münzserie abgestimmt werden.



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