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Architektur
Hauptseite Dachschiefer
Die Nutzung von Schiefer zieht sich über Jahrhunderte durch alle Epochen der Architektur. Der Naturbaustoff fand stets vielfältig Verwendung. Lange Zeit waren es besonders die Sakralbauten, die "auf Ewigkeiten geplant", mit Naturschiefer gedeckt wurden. Aber auch bei Privatbauten wurde dieser langlebige Baustoff zumindest in den Schieferregionen verwendet. Die Dörfer und Städte im Bereich der schieferfördernden Mittelgebirge zeigen teils noch sehr einheitlich die dunbkelgraue bis schwarze Schieferdeckung und geben so dem Ortsbild einen unverwechselbaren Charakter.
   
   
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Schiefer- und Glasfassade
Schiefer- und Glasfassade


Gartengestaltung mit Trockenmauern aus Naturschiefer
Gartengestaltung mit Trockenmauern aus Naturschiefer

Historische Bauten, wie wir sie in Europa vielerorts besichtigen können,
zeugen von einem ganzen Jahrtausend unterschiedlichster Stilepochen. Ältere
Bauwerke zeigen sich meist nur noch in Ausgrabungsfunden.
Authentisch erhaltene und gut restaurierte Architektur finden wir vielerorts
ab der Zeit Romanischer Baukunst ab dem 10. Jahrhundert.
Die einzelnen Stile genau gegeneinander abzugrenzen ist schlicht unmöglich,
da ein Baustil nicht "erfunden" und umgesetzt wird, sondern vielmehr das
Resultat einer Entwicklung ist. Technische Möglichkeiten der jeweiligen
Zeit, Innovationen in der Baukunst, aber auch stilistische Einflüsse aus
anderen Regionen und Kulturen trugen stets zur Schaffung neuer Varianten
bei. Die Zusammenfassung unter dem vereinenden Begriff für eine bestimmte
Architektur-Epoche fand immer erst viel später statt.

Ob ein bestimmter Stil zur Schaffung eines eigenen Architektur-Genres führen
würde, wird kaum einem Baumeister bewusst gewesen sein. Darüber urteilten
dann später die Historiker, ob einer Idee die Ehre der eigenen epochalen
Rubrik zuteil werden sollte.

Unverkennbares Element Romanischen Stils ist der Rundbogen, der sich immer
und immer wieder in Fassaden, aber auch im Inneren romanischer Komplexe
zeigt. In kleineren Einheiten fast schon plump, entwickelt dieses Element
ebenso eine gewisse filigrane Erscheinung je grösser die Gesamtstruktur
eines Gebäudes realisiert wurde. Wirkt ein einzelner Torbogen noch wie eine
bedrohliche Festung, gibt das selbe Element einem Grossbau zumindest aus der
Ferne betrachtet eine erstaunliche Leichtigkeit.
   
   

Der Romanische Rundbogen begann seinen Siegeszug zunächst als Lösung rein
statischer Fragen. Als Überspannungen auch mit anderen Techniken umgesetzt
werden konnten, blieb der Romanische Rundbogen dennoch als Schmuckelement
erhalten und wurde so zu einem zeitlosen Design.

Turm von Pisa