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Mineralien
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Minerale unterscheiden sich in vielen Eigenschaften.
Zu den Mechanischen Eigenschaften zählen Dichte, Härte, das Bruch und Spaltverhalten.

Die Dichte resultiert aus der chemischen Zusammensetzung und der Struktur des Minerals. Dichtebestimmung erfolgt in Relation zu Wasser. Spezifisches Gewicht oder Wichte von Wasser = 1,0 - doppelt so schwer wie Wasser also = 2,0
Ab einer Dichte von 3,0 spricht man von Schwermineralen.

Die Stabilität der chemischen Bindungen im Mineral bestimmt die Härte. Mittels der Ritzbeständigkeit einiger Referenzminerale gegeneinander ergibt sich die Mohsskala, in der Mineralhärten von 1 bis 10 eingeordnet werden.


Minerale weisen charakteristische Bruchstrukturen auf.
Ein ebener Bruch wirkt wie eine glatte gesägte Fläche, Quarze brechen leicht wellig, im sogenannten muscheligen Bruch. Gerichtete Bruchstrukturen ähnlich einem Bündel von Nadeln sind Faserige Brüche, und splitterige Brüche sind ungerichtet.
Bricht ein Gestein plattenförmig spricht man von Schiefergestein, der Bruch zieht sich in Ebenen, das Materiel ist also spaltbar.

Minerale brechen spröde oder auch zäh. Sie können also gänzlich unelastisch bis leicht "biegsam" sein.


Weitere Unterscheidungen lassen sich nach den elektrischen Eigenschaften treffen, wie elektrischer Widerstand oder Halbleitereigenschaften, Pyro- und Piezoelektrizität.

Reaktion mit anderen Stoffen, Schmelzpunkte oder Flammfärbungen können ebenso zur Klassifizierung herangezogen werden wie magnetische Eigenschaften oder Geruch bzw. Geschmack.
Bestimmte Minerale lassen sich auch nach ihren radioaktiven Eigenschaften einordnen.