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Schieferregionen
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Schiefervorkommen in Deutschland - Schieferbergbau

In Deutschland gibt es hauptsächlich vier Schieferregionen in denen heute noch Schiefer abgebaut wird :

- Hunsrück, der Hunsrücker Schiefer
- Mosel, der Moselschiefer
- Sauerland, der Sauerländer Schiefer
- Thüringen, der Thüringer Schiefer

weitere Schiefervorkommen finden sich in der Eifel, im Taunus und Rheingau, an den Höhenzügen im Westerwald, im Siegerland oder auch im Harz bei Goslar.


Überwiegend wird der Dachschiefer und Wandschiefer aus den Schieferwerken im nordwesten von Spanien gewonnen, ferner liefert der Markt Importschiefer aus Brasilien, Indien und China, da der Schieferabbau in Deutschland im Laufe der letzten Jahrzehnte sehr kostenintensiv geworden ist.

Der Vorteil von Schiefer für Dach- und Wandverkleidungen liegt neben der Langlebigkeit auch in der gringen Materialstärke aufgrund der guten Spaltbarkeit von Naturschiefer.


Vereinfacht ausgedrückt entstanden die Schiefergebirge durch die Zueinanderbewegung der Erdplatten, wodurch sich ein tieferes Meeresbecken bildete und sich Tonschlamm ablagerte.



Bedingt durch weiteres Zusammendriften der Platten wurden die Ablagerungen fest zusammengepresst und verfestigten sich im Laufe der Zeit, desweiteren faltete sich das Gestein auf und wurde so in die typische Schräglage gebracht, in der sich heute der Naturschiefer zeigt.


Schieferdach in Sachsen - in der Berglandschaft des Zittauer
Gebirges - Region Jonsdorf, Oybin und Lückendorf




rechts im Bild
Schieferornament einer Fassadenverkleidung im sächsischen Großschönau in der Oberlausitz - Zittauer Gebirge

Schieferornament - Landkreis Görlitz Sachsen-Zittau