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FSG GmbH & Co. KG
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Maschinenbau Reutlingen
FSG Förderanlagen
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Allgemeine Informationen zu den o.g. Produkten

Förderanlagen

Förderanlagen lassen sich anhand ihrer logistischen Aufgabenstellungen kategorisieren. So bietet sich die Unterscheidung von Stetigförderern und Unstetigförderern an.
Erstere bewerkstelligen kontinuierliche, also stetige Beförderungen von Gütern wie Schütt- oder auch Stückgüter. Ebenso kann es sich dabei um Montagebänder und andere Montageanlagen handeln.
Die wohl einfachste Art ist ein sogenannter Schwerkraftförderer, den man schlicht auch als Rutsche bezeichnen könnte. Dieser Begriff sollte keinesfalls despektierlich gemeint sein, da auch diese vermeintlich simplen Fördersysteme genauer Berechnungen bedarf.

Schwerkraftförderer sind im allgemeinen Konstruktionen aus Rutschen, oder frei laufenden bzw. gebremsten Laufbändern ohne eigenen Antrieb auf geeigneten Lagern. Besonders für Schüttgut kommen auch Rüttelrutschen zum Einsatz.

Ferner unterscheidet man Rollenförderer, Schneckenförderer oder auch Schwingförderer. Das Prinzip der Förderschnecke geht auf die archimedische Schraube der Antike zurück und eignet sich zur Förderung in der Horizontalen oder schräg nach oben. Dieses Fördersystem kommt vorwiegend für flüssige Stoffe zur Anwendung. Da solche Förderer den Vortrieb des Fördergutes durch mechanische Drehung erzeugen nennt man sie zugmittellose Förderanlagen.

Geläufig sind Bandförderer wie sie auf nahezu jeder Baustelle anzutreffen sind. Diese sind typische Vertreter für mechanische Stetigförderer mit Zugmitteln. Sie arbeiten günstig und zuverlässig.

Anstelle von flexiblen Bändern werden insbesondere in mechanisch stark beanspruchten Bereichen auch Gliederbandförderer verwendet. In Gelenken verbundene Tragelemente wie Platten, Körbe, Schalen oder Stäbe nehmen das Fördergut auf und bilden eine fortlaufende Kette.
Diesen Prinzipien ähnlich sind auch Umlaufseilbahnen, geläufig aus der Funktionsweise des Schlepplifts.



Stömungsförderer als sogenannte Pfropfenförderer funktionieren nach dem Prinzip der Rohrpost. Andere Strömungsförderer sind Flugförderer, in denen das Fördergut mit hoher Geschwindigkeit nahezu schwebend in einem Luftstrom mitgezogen wird. Bei geringeren Fördergeschwindigkeiten lagert sich während der Fördervorgangs ein Teil der Gutes ab. Damit geht der Vorgang in eine sogenannte Strähnenförderung über. Diese Arten der pneumatischen Förderung stellen sich bei der Hydraulischen Förderung in ähnlicher Weise dar. Der Träger ist dabei eine Flüssigkeit anstelle eines Gases.

Findet eine Güterförderung im Wechsel mit einer "Leerfahrt" oder einem Ladungswechsel statt, also in einer Art Pendelverkehr, spricht man von unstetiger Förderung. Als typisches Beispiel dieser Förderweise kann die übliche Nutzung eines Gabelstaplers angesehen werden.

Weitergefasst wir der Begriff einer Förderanlage im Bergbau. Hier bezeichnet man gerne die Gesamtheit der Anlagen, die zur Förderung abgebauter bzw. gewonnener Güter wie Erdöl oder verschiedenster Gesteinarten dienen, als Förderanlagen. Dazu gehören sowohl die eigentlichen Fördermittel wie Aufzüge, Förderbänder, etc. als auch die zugehörigen Bauten und Installationen wie Gruben, Stollen, Gleise und interne Transportwege und auch Fördertürme. Der Begriff einer Förderanlage wird somit auch synonym zu Zeche, Grube oder Bergwerk verwendet. So wird eine Förderanlage für Naturschiefer auch als Schiefergrube oder Schieferbergwerk bezeichnet.



Handels- und insbesondere Produktionsbetriebe bedürfen einer organisierten Material- und Lagerwirtschaft. Der innerbetriebliche Materialfluss bedient sich dabei unterschiedlichster Tranport- und Fördermittel.

Die Material- und Lagerwirtschaft ist für die Disposition von Rohstoffen und Fertigwaren zuständig. Die Steuerung des innerbetrieblichen Warenflusses im Unternehmen erfolgt je nach Betriebsgrösse durch Lageristen in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen oder auch durch rechnerunterstützte automatisierte Systeme mit Warenwirtschaftsprogrammen. Material- bzw. Lagerwirtschaft regelt den innerbetrieblichen Transport und die Lagerung der Güter.
Für den Transport kommen spezifische Fördersysteme zum Einsatz. Grundsätzlich zu unterscheiden sind horizontale und vertikale Förderungen.
Vertikalförderung erfolgt meist durch Hubvorrichtungen wie Stapler, Lastenaufzüge, hydraulische oder mechanische Hub- und Zugvorrichtungen. Zu den imposantesten Vertikalfördersystemen gehören Grossanlagen wie Schiffshebewerke oder Containerverladestationen. Letztere wiederum übernehmen auch die Funktion der Horizontalförderung. Mittel zur Beförderung in horizontaler Richtung fallen unter den Begriff der Flurfördergeräte. Hierbei unterscheidet man hauptsächlich zwischen gleislosen und gleisgebundenen Flurfördermitteln.
Gleisgebundene Flurfördermittel sind beispielsweise Triebfahrzeuge, Wagen, Sonderfahrzeuge oder Krane. Gleislose Flurfördermittel hingegen sind Handfahrgeräte wie der handliche Palettentransporter im Supermarkt, Stapelgeräte verschiedenster Grössen und unterschiedlichste Arten weiterer angetriebener Fahrgeräte.
Gabelstapler oder Hubstapler sind die geläufigsten motorgetriebenen Flurförderzeuge. Die mit eigenem Antrieb ausgerüstete Geräte dienen dem innerbetrieblichen Warenumschlag und Transport. Es gibt sie seit dem frühen 20. Jahrhundert.
Gabelstapler haben generell eine Hecklenkung. Sie ermöglicht einen sehr grossen Lenkeinschlag und ermöglichen damit einen geringen Wendekreis. In der Regel entspricht der Wendekreis etwa der Fahrzeuglänge. Gabelstapler sind mit drei oder vier Rädern ausgestattet. Bei dreirädriger Bauweise dient das hintere Einzelrad als Lenkung, bei den vierrädrigen sind die hinteren Räder meist durch eine starre Pendelachse verbunden.
Mit Rücksicht auf die Standsicherheit verzichten Stapler üblicherweise auf Fahrwerksfederungen. Bestenfalls kommen einfache Schwingungsdämpfer an der hinteren Pendelachse zum Einsatz. Für etwas Komfort sorgen spezielle Gabelstapler-Reifen sowie ein gefederter Fahrersitz.
Bei Gabelstaplern erfolgt die Bedienung durch Fuss- und Handhebel.
Die Hubeinheit besteht aus Hubmast und Gabelträger. Der Gabelträger trägt meist zwei in ihrem Abstand verstellbare Zinken, die üblicherweise mittels einer Hydraulik vertikal bewegbar sind. Diese Zinken werden auch als Gabel bezeichnet.
Gabelstapler sind mit eigenem Antrieb mittels eines Verbrennungs- oder Elektromotors ausgestattet. Die Verbrennungsmotoren arbeiten mit Propan/Butan, Diesel oder Erdgas. Benzin ist unüblich.
Funktionen wie Kippen, Heben und oft auch das Lenken werden durch eine Hydraulik betrieben.
Die gebräuchlichsten Stapler sind auf Hublasten bis 8 Tonnen und Hubhöhen bis zu 6 m ausgelegt. Sonderfahrzeuge erreichen jedoch nahezu alle benötigten Werte.
Für den Ausseneinsatz dienen Geländestapler, auch Grossreifenstapler genannt. Wichtig ist hierbei die Geländegängigkeit, die durch hohe Bodenfreiheit, Niederdruckreifen von grossem Durchmesser und mit traktionsförderndem Grobprofil erreicht wird. Geländestapler finden sich auf Baustellen, in der Forstwirtschaft, in Bergwerken und überall dort, wo grosse Lasten in unwegsamem Terrain bewegt werden sollen.