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FSG GmbH & Co. KG
Bertha-Benz-Strasse 5
72141 Walddorfhäslach

Maschinenbau Reutlingen
FSG Wälzlager
Wälzlager Radiallager
Wälzlager

FSG Maschinenbau


Allgemeine Informationen zu den o.g. Produkten

Wälzlager bestehen aus einem Innen- und einem Aussenring, zwischen denen sich rollende Wälzkörper frei oder in einem Rollenkorb bzw. Rollenkäfig befinden.
Meist werden rotierende Achsen oder Wellen mit Wälzlagern fixiert, die radiale und axiale Kräfte aufnehmen. Da die auftretende Rollreibung geringer ist als eine Gleitreibung, mindert diese Lagerung den Verschleiss und ermöglicht bereits bei minimaler Schmierung eine nahezu verlustfreie geführte Rotation. [1] Zwischen den drei Hauptkomponenten Innenring, Außenring und Wälzkörper tritt hauptsächlich Rollreibung auf. Schalen- oder Ringlager ohne Wälzkörper bezeichnet man als Gleitlager.

Zylinderrollenlager sind schon lange bekannt und fanden sich auch bei Ausgrabungen aus vorchristlicher Zeit. Zu römischer Zeit wurden bereits Kugellager in Hebezeugen verwendet.
Wälzlager haben besonders bei niedriger Drehzahl Vorteile gegenüber Gleitlagern.
Gleitlager unterliegen bei hohen Belastungen und bei schwankenden Temperaturen einem weit höheren Verschleiss als Wälzlager.

Die meisten Entwicklungen im Bereich der Lagertechnik dokumentieren Patente ab der Mitte des 18. Jahrhunderts. Um die Wende zum 20. Jh. gehörte die bis in heutige Zeit bekannte Firma Kugelfischer zu den innovativsten Unternehmen im Sektor der Kugellager. Friedrich Fischer entwickelte 1880er Jahren die erste Kugelschleifmaschine, mit der Präzisionskugeln produziert werden konnten.

Das erste Patent für das Kegelrollenlager stammt aus den USA und wurde 1898 erteilt.

Pendelkugellager haben zwei käfiggeführte Kugelreihen mit einer gemeinsamen als Hohlkugel ausgeführten Laufbahn im Aussenring. Pendelkugellager sind daher in ihrer Achse winkelbeweglich und führen auch in Schiefstellungen gelagerte Wellen. Die Doppellagerung verringert nochmals die Reibung und damit auch die Wärmeentwicklung.
Pendelkugellager gibt es seit 1907. Sie sind eine Entwicklung der späteren SKF.

Die raumsparenden Nadel- oder Drahtwälzlager wurden in den 1930er Jahren entwickelt.

Üblicherweise werden Wälzlager als eigene Baukomponente auf Wellen oder Achsen montiert.
Innen- und Aussenring können aber auch unmittelbar von den zu lagernden Teilen übernommen werden. Dabei werden die Laufflächen in den zu lagernden Teilen eingefräst und entsprechend der Anforderungen oberflächengehärtet. Auch können vorgefertigte Lagerschalen auf Achse oder Lagergehäuse eingepresst werden. Solche Wälzlager sind dann integrierte Komponenten. Diese Form ist platzsparend, besonders in Verbindung mit Nadelrollen.

Wälzlager werden bevorzugt in Anwendungsgebieten verwendet, wo Lagerungen bei kleinen Drehzahlen und hohen Lasten reibungsarm arbeiten sollen und wo sich Drehzahlen häufig ändern. Ein weiteres Kriterium kann der geringe Schmierungsbedarf von Wälzlagern sein.

Weitere besondere Lagerformen sind unter anderen Rillenkugellager, Schulterkugellager, Schrägkugellager, Vierpunktlager, Zylinderrollenlager, Tonnenrollenlager und Pendelrollenlager.

Kegelrollenlager sind sowohl in radialer als auch in axialer Richtung sehr hoch belastbar. Sie werden meist paarweise eingebaut. Zwei Lager werden dabei gegeneinander positioniert. Kegelrollenlager bestehen aus dem Innenring mit den Wälzkörpern, und dem Außenring als Lagerschale. Sie finden beispielsweise Verwendung als Radlager im KFZ, als Lenkkopflager und bei hohem Anspruch auch als Schwingenlager am Hinterrad von Motorrädern und überall dort, wo geringste Toleranzen eigehalten werden müssen.
Kegelrollenlager sind wegen ihrer konischen Bauweise einstellbar. Zur Vermeidung von unnötig hohem Verschleiss bei gleichzeitig optimierter Führungsgenauigkeit sind vorgegebene Drehmomentwerte exakt zu beachten.