Baustoffe


Besonders bei selbst durchgeführten Baumassnahmen ist die Auswahl der Baustoffe von grosser Wichtigkeit.
Vermehrt kommen hierbei Naturbaustoffe zum Einsatz. Diese sind unter ökologischen Aspekten, aber auch in Bezug auf das spätere Raumgefühl so weit möglich zu bevorzugen. Generell wird durch die Verwendung von Naturbaustoffen ein gesünderes Wohnklima geschaffen.

Interessant sind Farbkontraste in der Kombination von Schiefer mit helleren Natursteinen.

www.passion-tips.com/schiefer-naturstein
250 x 250


Quarzit


Baustoffe für den privaten Anwender werden meist in Baumärkten angeboten. Viele Hersteller und auch einige Grosshändler bieten aber ebenso Privatverkauf. Diese Angebote sind oft günstiger als vermutet.

Für den Kauf von Sandsteinen, Quarziten oder Naturschiefer kann sich eine Direktanfrage bei einem Natursteinproduzenten lohnen. Die Anleitungen und Tipps zur fachgerechten Verarbeitung lassen sich im Internet leicht online recherchieren.




Quarzitplatten zur Wandverkleidung

Naturhölzer als Baustoff und andere Verwendungszwecke von Holz
Die Europäische Eiche (Quercus) liefert sehr hartes Holz, aus dem hochwertige Möbel, Parkett und langlebige Bauhölzer gefertigt werden können. Das Material ist sehr wasserfest und kann daher auch im Schiffbau eigesetzt werden. Alte Wasserräder und Wasserrinnen wurden in Eichenholz gefertigt. Auch Erdkontakt übersteht Eichenholz über viele Jahre hinweg unbeschadet. Massiveiche wird im Bau seit je her für tragende Elemente benutzt. Selbst unter wechselnden Witterungseinflüssen bleibt Eiche formstabil und ist sehr resistent gegen Insektenbefall. Eichen wachsen langsam. Das Holz ist relativ teuer und wird daher im gewöhnlichen Möbelbau nur als Furnier verwendet. Nur sehr hochwertige Möbel bestehen aus Massiv-Eiche.


Viele deutsche Regionen identifizieren sich mit der Eiche mit staatstragenden Symbolen. In zahlreichen Wappen und Ehrenzeichen erfüllt die Eiche grosse Symbolik. In der Rangfolge der verbreitetsten Laubbäume in Deutschland steht die Eiche mit fast 10 % auf dem zweiten Platz nach der Buche. Botanisch gehört sie ebenfalls zu den Buchengewächsen. Die grösste Sortenvielfalt zeigt die Eiche in Nordamerika, sie ist aber in fast allen Ländern der Nordhalbkugel vertreten. Monomulturen sind bei Eichen eher selten. Eine Ausnahme ist die Korkeiche, die in grossen zusammenhängenden Flächen in bestimmten Regionen am Mittelmeer und am Atlantik kultiviert wurde.
Die Eiche wird als traditionelle Nutzpflanze vielseitig verwendet. Eicheln sind reich an Kohlenhydraten und Proteinen, daher werden sie als Futtermittel genutzt. In schlechten Zeiten entwickelten sich auch Rezepte zur Verwendung dieser Frucht in der Küche entwickelt. Durch den Entzug der enthaltenen Gerbsäure mittels Zerstossen und Kochen wird die Eichel geniessbar. Selbst eine Art Kaffee-Ersatz lässt sich aus der Eichel rösten. Auch in der Medizin finden Teile der Eiche, wie die Rinde, Verwendung.