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ist das wirklich nur Blödheit ?
Stachelschriften
...aus Magazin blickwinkel - Ausgabe Februar 2015
Sure 5 - Mahnwache


Beispiel für ein Manuskript, welches als Leitfaden einer weitgehend frei gehaltenen Rede dienen soll

Nach der sogenannten Mahnwache am Brandenburger Tor - 13.01.2015
Vollständig war es in der TV-Erstausstrahlung ( in vollem Wortlaut ) live noch zu hören und zu sehen, später dann nur noch in verkürzter Form.

Zitat aus der Presse wie folgt...
Historisch: Imame lasen vor der Kulisse des Brandenburger Tores zwei Verse aus dem Koran (auf Arabisch und Deutsch) gegen Gewalt, für Nächstenliebe sowie Presse- und Meinungsfreiheit vor.
„Wer ein menschliches Wesen tötet, … so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte“, hieß es in einem der Verse.


Anmerkung :
Daß dieser vorgetragene Vers als Beispiel für gelebte Freiheit und Friedferigkeit problematisch sein kann, ist wohl auch den Medienkreisen nicht völlig entgangen.
So wurde sehr schnell nur noch der passende Teil wiedergegeben.

Entgegen der stark verkürzt abgedruckten Fassung
lautet die Sure inclusive des ersten Satzes und der gepunkteten Auslassung aber :

Sure 5 - Vers 32

Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israils vorgeschrieben:
Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte.
Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält.
Unsere Gesandten sind bereits mit klaren Beweisen zu ihnen gekommen. Danach aber sind viele von ihnen wahrlich maßlos auf der Erde geblieben.

Anmerkung
Diesen Vers jetzt nicht verstanden zu haben, ist kein Anlaß zu Besorgnis.
Einen solch verquasten Text nicht zu begreifen, ist normal, wenn nicht gar gewollt.
Daher wird er nun schrittweise in seine Bestandteile zerlegt, um zunächst einmal die wichtigsten Vokabeln zu klären.


In der genaueren Betrachtung sehen wir uns nun 3 Bestandteile an :

1. an wen sich die Aussage richtet steht hier :

Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israils vorgeschrieben: Wer ein menschliches Wesen tötet.....

gegeben wurde diese Vorschrift also an die Kinder Israels, das sind nicht die Muslime.
Es geht also um eine Vorschrift, die für ANDERE gilt - keinesfalls kann dies als Erklärung muslimischer Positionen gelten.

Auch wenn es noch so schwerfällt, hierzu müssen wenigstens zwei Vokabeln erklärt und im Sinne des Islam begriffen werden :

das sind die Punkte 2 und 3
nämlich die Begriffe "Mensch" und "Unheil"

HIER NOCHMALS DER TEXT IM VOLLEN WORTLAUT

5 - 32
Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israils vorgeschrieben:
Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte.
Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält.
Unsere Gesandten sind bereits mit klaren Beweisen zu ihnen gekommen. Danach aber sind viele von ihnen wahrlich maßlos auf der Erde geblieben.

2. WER EIN MENSCH IST, STEHT HIER : Sure 2 - Vers 8
Unter den Menschen gibt es manche, die sagen:
„Wir glauben an Allah und an den Jüngsten Tag“, doch sind sie nicht gläubig.

"Unter den Menschen" bedeutet "Unter den Muslimen"
Dort gibt es manche, die behaupten, sie wären gläubig, sind es aber nicht

2 - 13
Und wenn man zu ihnen sagt:
"Glaubt, wie die Menschen glauben!", so sagen sie: "Sollen wir glauben, wie die Toren glauben?"
Dabei sind doch eben sie die Toren. Aber sie wissen nicht.





3. Wer Unheil stiftet, und was Unheil bedeutet steht hier :
Sure 2 - Vers 11
Und wenn man zu ihnen sagt: „ Stiftet nicht Unheil auf der Erde! “ sagen sie: „Wir sind ja nur Heilstifter“.

2 - 12
Dabei sind doch eben sie die Unheilstifter , nur merken sie nicht.

Es besteht also ein klarer Unterschied zwischen Menschen und Toren.
Menschen sind die Islamgläubigen,
Toren sind die Andersgläubigen.
Genau das sind die Unheilstifter, sie bringen Unheil in die Welt.

Damit sind wir wieder bei der oben genannten Sure 5 - 32,
die in Berlin öffentlich und vollständig vorgetragen wurde.




Bitte lesen Sie nun den ganz oben stehende Surenvers 32 noch einmal, unter der Kenntnis, dass
- der Vers ausdrücklich nicht an Muslime gerichtet ist
- ein Menschliches Wesen nur ein Moslem sein kann
- und dass ein Nicht-Moslem Unheil stiftet


Wendet man die analoge Vorgehesweise beim Lesen des anschliessenden Verses an, so zeigt sich schnell, welche Folgen es haben kann, "Unheil zu stiften",
also kein Muslim zu sein.

Darin ist die Sure 5 - Vers 33 so eindeutig und unmißverständlich, daß sie nur sehr ungern rezitiert wird.



5 - 33
Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen (der), daß sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe...

Beachtenswert beim Zerlegen dieses Verses ist die genaue Definition des Wortes "Krieg".
Dazu wird es erforderlich, nach den Begriffen "Haus des Friedens", "Haus des Vertrages" und "Haus des Krieges" zu suchen.

Dabei ergibt sich dann aber auch schon wieder die nächste Spur, der es nachzugehen gilt :
Wie geht man nach den Vorstellungen des Islam mit einem Vertrag um.