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Schiefer und andere Natursteine, Herkunft, Geologie, Verarbeitung, Verwendung




Verarbeitungshinweise, Pflegetips, Versiegeln und Imprägnieren von Naturschiefer

Schiefer allgemein
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Imprägnierungen haben keinen Einfluß auf das optische Bild des Schiefers. Im Gegensatz zum Versiegeln verändert das Imprägnieren die Wasserdurchlässigkeit nicht. Beim Imprägnieren dringen die Lösungen in das Gestein ein und bildet einen dünnen Film.

Durch Versiegeln wird eine Schicht (z. B. Wachs oder Leinöl) auf die Schieferoberfläche aufgebracht, um Glanz zu erzeugen und die Farben zu betonen. Versiegelung hat nur für den Innenbereich einen Sinn. Die mechanische Widerstandsfähigkeit wird nicht erhöht.
Es darf nur auf einem trockenen Boden versiegelt werden. Das Mittel wird bis zu zweimal aufgetragen und nach dem Trocknen kann der Belag poliert werden.

Viele der Schieferregionen sind auch touristisch interessant und eigenen sich für einen Urlaub. Die Deutschen Mittelgebirge sind sehr schöne Wandergebiete. In den Regionen Hunsrück, Mosel, Saar gibt es "Schiefer zum Anfassen" - Auch die Gebiete in Thüringen und Sachsen lassen den Urlauber Schiefer hautnah erleben. Tourismus im Schieferland ist ein Schwerpunkt dieses Portals.
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Ölschieferplatten mit warmen Wasser und etwas Spülmittel reinigen und von Zeit zu Zeit mit einem handelsüblichen, säurefreien Öl nachbehandeln. Verwenden Sie kein Speiseöl - es wird ranzig!
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Zur Pflege von Schieferbelag hat sich einfaches Leinöl bewährt.
Leinöl gibt es in verschiedenen Handelsformen und Qualitäten. Das industriell einsetzbare Leinöl für technische Zwecke, die billigste, nicht gereinigte Form, ist nicht immer leicht zu beschaffen. Es ist nicht in jedem Baumarkt erhältlich.

Für Kleinmengen, bei kleinen Flächen wie der Schieferplatte auf einem Tisch tut es auch eine kleine Leinölflasche aus dem Reformhaus.
...mehr dazu im Kapitel "Schieferartikel"
und bei Schieferverwendung 2
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